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Partager sur Facebook | Partager sur Twiter | Partager | Imprimer | A+ | A- | A=Die Politik der Stadt in Sachen Reisebus-Parkraum

Crédits photo : Photo Eric Lefeuvre, Mairie de Paris
[25/11/2004]
Insgesamt ist die Politik der Pariser Stadtverwaltung bestrebt, die Erfordernisse der öffentlichen Gesundheit und diejenigen der Tourismusbranche zu versöhnen, und dabei die Wandlung der Verkehrsmittel miteinzubeziehen. Diese Politik führt namentlich zu einer besseren Handhabung der in der Stadt befindlichen Reisebusse; eines der Mittel ist dabei die Organisation des Parkens auf öffentlichem Grund.

Paris empfängt jährlich 26 Millionen Besucher, 60 % davon aus dem Ausland. Der Tourismus ist eine der wichtigen Branchen für die Stadt, unter dem Gesichtspunkt der Arbeitsplätze, der wirtschaftlichen Tätigkeit und der internationalen Ausstrahlung. Der Tourismus muss aber auch die von den Pariserinnen und Parisern geäusserten Wünsche nach einer besseren Lebensqualität berücksichtigen, welche sich mit dem Verkehr und dem Parken der Reisebusse nicht immer verträgt, insbesondere im Umkreis der meistbesuchten Stätten. In der Tat sind es beinahe 2000 Reisebusse, welche in der Hochsaison an einem Tag in Paris verkehren und parken, was die Frage nach der Umweltverträglichkeit berechtigt.

Um diese beiden Gesichtspunkte in besseren Zusammenklang zu bringen, hat die Pariser Stadtverwaltung beschlossen, die Bestimmungen in Sachen Reisebusparken in Abstimmung mit den Betroffenen und dem Polizeipräsidium neu zu überprüfen.

Insgesamt ist die Politik der Pariser Stadtverwaltung bestrebt, die Erfordernisse der öffentlichen Gesundheit und diejenigen der Tourismusbranche zu versöhnen, und dabei die Wandlung der Verkehrsmittel miteinzubeziehen. Diese Politik führt namentlich zu einer besseren Handhabung der in der Stadt befindlichen Reisebusse; eines der Mittel ist dabei die Organisation des Parkens auf öffentlichem Grund.

In einem ersten Schritt ist das Ziel, die Gegenwart der Reisebusse als touristisches Verkehrsmittel in der Stadt unter Kontrolle zu bringen, und den Reise- und Kongressveranstaltern glaubwürdige Alternativen für die Beförderung von Gruppen anzubieten.

Die neuen Ausrichtungen, die aus diesen Überlegungen hervorgegangen sind, haben folgende erste Massnahmen ergeben:

- die Schaffung einer Pauschalparkgebühr zur Erleichterung und Förderung der Benutzung der vorhandenen Parkräume, die oft schlecht ausgelastet sind (Juni 2003)
- die Stellung von Empangs- und Orientierungsbeamten durch die Stadt, bei den wichtigsten Ein- und Aussteigezonen der Passagiere, welche den Buschauffeuren den Weg zu verfügbaren Parkplätzen weisen
- die Schaffung von neuen Reisebusparkplätzen in Paris, auf öffentlichem Grund oder ausserhalb, hauptsächlich im äusseren Gebiet der Stadt
- eine bessere Kontrolle der Einhaltung der Parkregelung
- die Schaffung eines Internet-Informationsdienstes für Reisebuschauffeure und -unternehmen, um die Funktionsweise des Systems, die Parkmöglichkeiten und die Verkehrsverhältnisse in Echtzeit bekanntzumachen
- die Schaffung einer Sprechtelefonnummer, welche in Echtzeit die Parkplatzverfügbarkeit in den hauptsächlichen Parkräumen angibt (Juni 2003)
- die Verbesserung der mit dem Tourismus verbundenen Beschilderung, um ihre Lesbarkeit und ihr Verständnis namentlich durch ausländische Chauffeure zu erleichtern
- die Betrachtung der touristischen Anziehungspunkte von Fall zu Fall, mit den Tourismusunternehmen, um örtliche Lösungen unter Einbezug der Erwartungen der Anwohner zu finden
- die Einrichtung von alternativen Verkehrsangeboten, so die Schaffung von Flussfähren auf der Seine, im April 2003, zur Bedienung von Notre-Dame.

Nach dieser ersten Etappe eines umfassenderen Gesamtplans zur Entwicklung eines Qualitätstourismus für die Stadt und ihre Einwohner werden diese Einrichtungen in den kommenden Monaten in Abstimmung mit der Tourismusbranche fortschreitend vervollständigt werden, namentlich durch die Schaffung von zusätzlichem Parkraum an den Eingängen der Hauptstadt.

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